Krav Maga Self Protect (KMS) verbindet Techniken aus den Kampfkünsten Aikido, Karate, Judo und Jiu-Jitsu sowie zahlreiche Techniken aus dem Boxen und Kickboxen. Das System schult die natürlich menschlichen Reflexe, welche sie in bedrohlichen Situationen jeglicher Art effektiv einsetzen können.

 

Bei KMS müssen keine speziellen Abläufe eingehalten werden; die gelernten Grundbewegungen werden lediglich mit anderen dynamischen Zügen kombiniert. Diese Improvisationsfreiheit erlaubt es, sich der betreffenden Situation schnellstmöglich anzupassen.

 

Nebst den Grundbewegungen lehrt KMS auch Techniken gegen einen oder mehrere bewaffnete Angreifer. Besonderes Gewicht wird beim Krav Maga Self Protect Training auf Schnelligkeit, Durchhaltevermögen, Stärke, Genauigkeit und Koordination gelegt.

 

Merkmale des KMS Systems:

 

  1. Vermeidung von Verletzungen
  2. Einbezug natürlicher Reflexe
  3. Verkürzte Verteidigungs- und Angriffszeit
  4. Konzentration auf die Schwachstellen des menschlichen Körpers
  5. Nutzung aller „natürlicher Waffen“ des menschlichen Körpers sowie nahe gelegener Gegenstände
  6. Keine festen Regeln

 

Bei der Entwicklung von Krav Maga Self Protect wurde dem Anspruch Rechnung getragen, Schüler innerhalb kürzester Zeit auf ein hohes technisches Niveau zu führen. Diesbezüglich steht KMS im Gegensatz zu traditionellen Kampfsportarten, die dem Schüler erst nach jahrelangem Training das Erlernen von fortgeschrittenen Techniken ermöglichen. Das System ist für Erwachsene jeden Alters erlernbar. Unterschiedlich körperliche Verfassungen sind insofern kein Problem, als jeder Schüler das Training auf dem ihm entsprechenden Niveau beginnt. Damit wird erreicht, dass die Selbstverteidigungstechniken einem sehr breiten Publikum zugänglich gemacht werden können und nicht einer Elite vorbehalten sind. Schliesslich kann jede/r Opfer eines Angriffs werden.